Das ist nicht so schlimm, wie es sich anhört.
Am besten geht das in 2 Schritten.
Ihr Steuerberater schickt das unter “http://www.freiberuf.info/allgemeines/wie-fange-ich-es-an.html” erstellte Dokument mit der Bitte um einen Vor-Ort-Termin ein. Das Einschicken ist wichtig, damit sich die Mitarbeiter des Finanzamtes vorbereiten können. Wir wollen ja auf jeden Fall vermeiden, dass sich jemand überrumpelt fühlt.
Der Steuerberater sollte auch darum bitten, dass zu diesem Termin die richtigen Ansprechpartner der Fachabteilungen vorhanden sind. Schließlich wollen Sie ja eine möglichst kurzfristige Entscheidung.
Lassen Sie die Bitte um Einladung der zusätzlichen Personen ruhig etwas undefiniert. Es werden zwar eventuell zu viele Leute da sein, aber das ist für eine schnelle Entscheidungsfindung nur von Vorteil.
Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie die Finanzbeamten nicht mit Fachbegriffen “totschießen”, oder, wenn Sie diese Begriffe benutzen müssen, versuchen Sie, eine Erklärung gleich nachzuschieben.
Sollten Sie das Gefühl haben, dass trotz Ihrer Frage jemand das Erklärte nicht verstanden hat, dann haken Sie ruhig nach. Machen Sie von Ihrer Seite eine Art Quiz. Nichts kann Ihnen die Aktion mehr verhageln als ein Beamter, der Sie nicht verstanden hat. Und das ist absolut nicht negativ gemeint.
Gehen Sie immer davon aus, dass Ihr Gegenüber nicht den Hauch einer Ahnung hat, wie Ihr Job aussieht, oder was Sie so machen. Um das zu erklären treiben SIe den ganzen Aufwand.
Sollte ein Finanzbeamter ständig die gleichen Rückfragen stellen, dann nehmen Sie zur Kenntnis, dass Sie entweder nicht richtig erklärt haben. Dann sollten Sie Ihre Rhetorischen Künste überdenken. Es kann aber auch sein, dass der Beamte Schwierigkeiten hat, das ganze zu überblicken. Nehmen Sie sich dann die Zeit, immer wieder das Ganze zu erklären und nutzen Sie unterschiedliche Beispiele. Das hilft.