Der Schweizer, das unbekannte Wesen. I

Ich fange hier mal an, meine Erfahrungen mit den Schweizern niederzuschreiben.

Grundsätzlich sei gesagt, der Schweizer ist ein sehr freundlicher Zeitgenosse, zeitweise aber etwas arglos.
Man bekommt solange Vertrauen, bis man dieses Vertrauen missbraucht. Danach ist es sehr schwer, dieses Vertrauen zurückzuerlangen.
Der Schweizer ist im Miteinander schnell beim Vornamen. Man tut gut daran, dies nicht mit Vertrautheit, oder gar Kumpanei zu verwechseln.
Der Schweizer ist sehr exakt, was seine Forderungen an sein Gegenüber angeht, was ich selbst als sehr angenehm empfinde, ein Deutscher hat Zeitweise Probleme mit dieser Exaktheit. Das ist aber nur Vorübergehend.
Verschiedentlich kursieren Aussagen wie “es ist nicht schwer in der Schweiz gut zu sein” und sowas. Es ist sehr von Vorteil den Schweizer niemals denken zu lassen, man würde ihn nicht schätzen.

Oft habe ich von Schweizern gehört, dass sie einen “eingeschränkten Wortschatz” haben.

Das kann man aus zwei Blickwinkeln sehen;
Ich sehe das so, dass der Schweizer nicht in der Lage ist, soviel zu reden, ohne etwas zu sagen.
Der Schweizer fühlt sich unterlegen.
Unterlassen Sie also hochtrabende Satzkreationen.
Der Schweizer ist sehr direkt, was einem Deutschen Staatsbürger anfänglich etwas ungewöhnlich vorkommt und er sich persönlich angegriffen fühlt.
Das Miteinander wird in der Schweiz sehr hoch angesehen.
So darf es einen nicht verwundern, wenn man am Abend von seinem Vorgesetzten zum Essen eingeladen wird. Bitte sehen Sie das nicht als Vertrautheit (siehe oben). Auch ein gemeinsames Zähneputzen nach dem (gemeinsamen) Mittagessen ist ganz normal und man tut gut daran, solche Riten zu akzeptieren. (Mitmachen ist immer erlaubt)

 

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